Interview

Wir hatten im Frühjahr 2019 die Möglichkeit, mit Herrn Eckard Strohm ein längeres Interview zu führen. Wir möchten uns ganz herzlich für die vielen wichtigen und sehr interessanten Antworten bedanken.
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Ganz unten sind auch ein PDF Dokument und drei Audiodateien zum Herunterladen vorhanden. 

Herr Strohm, wie sind Sie zum Heilen gekommen?

Ich bin zum Heilen gekommen, weil mein Vater festgestellt hat, dass Menschen, die in meine Nähe kamen, gesund wurden. Mein Vater war auch Heiler, natürlich nebenberuflich damals. Deswegen hatte er auch einen Blick dafür und hat dann angefangen, mich auszubilden. Mit 10 Jahren habe ich angefangen, selbständig Patienten zu behandeln.

Warum heilen Sie?

Weil ich es kann!

Wie haben Sie erkannt, dass Sie ein Heiler sind? Ist das etwas, was einem gegeben ist oder kann man das auch lernen?

Grundsätzlich ist Heilen erlernbar. Es ist genauso wie bei jeder anderen Fähigkeit, ob es Schwimmen ist oder Fussball spielen oder Heilen: je mehr man übt, desto besser kann man es. Jeder Mensch hat es in sich, bei dem einen ist es tief vergraben, bei dem anderen liegt es mehr an der Oberfläche, bei manchem bricht es durch, so wie bei mir. Es kommt auf den Menschen an, wie oft er das trainiert, bzw. wie oft er heilt, so dass dann diese Fähigkeit trainiert und immer besser wird. Wichtig ist vor allem etwas fundiertes, vernünftiges zu lernen, also sprich eine Methode zum Heilen, wo man weiss, dass sie auch wirklich funktioniert. Es gibt ziemlich Absurdes auf dem Markt der Spiritualität und heute ist es ziemlich schwer, da heraus zu finden, was wirklich gut und was einfach absurd ist. Es ist auch traurig, weil die Leute, die einfach nur rumspinnen und nicht vernünftig heilen können, den guten Ruf der wirklich guten Heiler verderben.

Was bedeuten die Begriffe «Gesundheit» und «Krankheit» für Sie?

Krankheit ist für mich das Entfernt sein von Freiheit. Krankheit schränkt ein, erlaubt mir nicht, so zu leben, wie ich gerne möchte, und Freiheit ist für mich einfach das Höchste. Gesundheit ist für mich Freiheit, ich kann tun und lassen, was ich möchte, ich kann wandern, ich kann reisen, ja, ich kann alles das tun mit Freude, was ich tun möchte, und das ist für mich Freiheit.

Wäre jemand, der zum Beispiel nur mit einem Bein auf die Welt käme, eigentlich auch gesund, wenn er frei wäre?

Also, wenn jemand mit einem Bein auf die Welt kommt, dann vermisst er nichts in diesem Sinne, weil er diesen Zustand nicht kennt, und deswegen wird er sich genau so frei fühlen, wie jemand, der zwei Beine hat.

Können Sie sich selber auch heilen? Kann man das oder ist das eher für andere gedacht?

Es ist eher für andere gedacht. Aber selbstverständlich kann man sich in einem bestimmten Bereich auch selber heilen. Ich habe mir zum Beispiel sehr oft Bänderrisse geholt am Fuss, weil ich umgeknickt bin. Die habe ich dann selber bei mir geheilt und 10 Minuten später bin ich dann wandern gegangen. Also, das ist durchaus möglich, aber nur eingeschränkt.

Warum nehmen Sie kein Geld für ihre Heiltätigkeit?

Das hat zwei Gründe: Erstens ich muss nicht davon leben, weil ich von den Seminaren, die ich mache, lebe und zweitens denke ich, das Recht auf Gesundheit steht jedem zu, und ganz besonders, wenn ich in östlichen Ländern bin, wo die Menschen sehr arm sind und überhaupt kein Geld haben, dann ist das für mich selbstverständlich, dass ich fürs Heilen kein Geld nehme. Ich nehme auch keine Spenden an, es kann natürlich schon einmal vorkommen, dass mir jemand eine Tafel Schokolade mitbringt, das ist was anderes.

Was ist ein atlantanisches Heilritual, wie funktioniert so etwas?

Im grossen atlantanischen Heilritual werden Engelkräfte gebündelt. Es braucht 144 Leute, die jeweils einen Engel darstellen und diesen Engel bitten, die Kraft über sich fliessen zu lassen. Diese Energie wird dann auf 12 weitere Leute konzentriert, die sie wiederum auf die Leute konzentrieren, die als Heiler tätig sind. Im Ritual geben die Heiler diese konzentrierte Heilenergie der Engel an die Patienten ab. Ich weiss, das wird manchmal belächelt von Menschen, die nicht an Engel glauben. Aber die Leute, die zu uns kommen, erleben wirklich Wunder. Das heisst, Menschen, die scheinbar unheilbar krank sind und dann gesund nach Hause gehen. Menschen, die im Rollstuhl sitzen, wo es heisst, sie müssen den Rest ihres Lebens darin verbringen, die aufstehen und rausgehen. Das ist bei solchen Engelheilritualen an der Tagesordnung. Das Ganze hat sich so weit entwickelt, dass doch immerhin rund 1200 Patienten zu einem Ritual kommen.

Diese Heilrituale finden sehr viel im Osten statt, hat dieses Heilen etwas mit Kultur zu tun? Sind wir in Zentraleuropa skeptischer als andere Kulturen?

Ja, das stimmt schon, in z.B. Österreich, Schweiz oder Deutschland stossen wir auf mehr Skepsis. Das liegt sicherlich auch daran, dass in diesen Ländern das Heilen zeitlich früher kam. Der Osten kam erst später dazu, als sich die Grenzen öffneten und man dort auch arbeiten konnte. Auf der anderen Seite ist es so, dass die Menschen im Osten gerne bereit sind, anderen Menschen zu helfen. Ich habe da keine Schwierigkeiten, mal eben die notwendigen Leute für ein Engelritual zusammen zu kriegen, also diese 156 Leute, die ich dafür mindestens brauche, das ist in anderen Ländern viel, viel schwieriger.

Warum werden Menschen überhaupt krank? Gibt es dafür eine Erklärung, steckt darin ein tieferer Sinn?

Es gibt eigentlich zwei verschiedene Formen. Das eine ist, das einfach eine biologische Erkrankung vorliegt. Diese lässt sich oft heilen, manchmal aber auch nicht. Dann gibt es die Erkrankungen, wo es einen psychischen Hintergrund gibt. Das sind die meisten Fälle. Wenn wir heilen, dann übertragen wir Energie auf den Patienten, um diesen Hintergrund zu beseitigen und dem Körper die Energie zur Verfügung zu stellen, um sich selbst zu heilen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir dieses Heilen machen, wir stellen einfach die Energie zur Verfügung, dass der Körper es selbst kann.

Hängen Glaube und Heilung zusammen, Jesus sagte einmal: Dein Glaube hat Dich geheilt?

Also, definitiv, wenn eine Heilmethode nur funktioniert, weil der Patient daran glaubt, dann ist es keine Heilmethode. Ich habe in meinem Leben viele Patienten gehabt, und viele davon haben auch schon von vornherein gesagt, ja ich glaube aber nicht an sowas. Ich habe immer gesagt, müssen Sie auch nicht. Ja, das Ergebnis war aber dann, dass sie geheilt wurden und dann glaubten. Also das hängt nicht zusammen. Auf der anderen Seite ist es natürlich so, das lässt sich auch nicht wegleugnen, dass es den sogenannten Placebo Effekt gibt. Menschen glauben , dass etwas funktioniert, obwohl es eigentlich nicht funktioniert und sie dann trotzdem gesund werden. Wobei das eigentlich egal ist, Hauptsache der Patient wird gesund, das ist ja das Wichtigste. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein Übel, weil es werden Heilmethoden, angebliche Heilmethoden propagiert, die eigentlich nicht funktionieren, und dann kommt das Argument, ja, aber es hat ja funktioniert, obwohl es eigentlich nur der Placebo Effekt war. Und das ist etwas, was mit der Methode nichts zu tun hat. Ich bin ja auch der Grossmeister der Reiki Association International und wir unterrichten Heilmethoden, hauptsächlich auch an Ärzte und medizinisches Personal. Ärzte können sich nicht auf eine Methode verlassen, die mal funktioniert und mal nicht, weil es vom Placebo Effekt abhängt, sie muss immer funktionieren. Das ist das Wichtige. Und deswegen kommen die Ärzte auch zu uns und lernen bei uns diese Methoden.

Heilen Sie auch Tiere?

Ja, selbstverständlich.

Wenn Tiere krank werden, sind das dann vor allem biologische Gründe?

Das ist das gleiche, es ist so, dass Tiere genauso psychisch reagieren können, wie wir Menschen. Das Problem ist nur, das viele, viele, viel zu viele Menschen heute immer noch glauben, Tiere hätten keine Gefühle und keine Emotionen, die sie zeigen können. Das stimmt definitiv nicht. Ich selbst habe in meinem Leben viel erlebt, was Tiere betrifft, ich habe Emotionen bei Insekten erlebt, ich habe Emotionen bei Kaltblütern erlebt, bei Fischen zum Beispiel, und ich habe auch bei Säugetieren Emotionen erlebt, die, wenn andere Menschen sie sehen würden, bestimmt ihre Meinung revidieren würden, das Tiere keine Gefühle haben.

Viele der Heilberichte sagen, dass Sie gar nicht bei Ihnen waren, sondern das Sie über die Ferne geholfen haben. Wie funktioniert Fernheilung?

Nun, das ist eine Sache der Konzentration der Energie und der Technik. Man muss sich das vorstellen, als wenn ich zu dem Patienten einen Schlauch lege, durch den ich diese Energie schicke. Die andere Möglichkeit ist, dass ich aus meinem physischen Körper aussteige und zu dem Patienten hingehe mit meinem Energiekörper und dann da vor Ort entsprechend heile. Diese zweite Möglichkeit ist aber sehr, sehr schwierig zu erlernen.

Aber das erste, wie man über die Ferne mit Energiekanälen heilt, das kann man lernen?

Ja, das ist überhaupt kein Problem.

Thema Sterben, wenn ich sterbe, muss ich dafür krank werden oder kann ich auch gesund sterben?

Nein, nein, ich kann natürlich auch gesund sterben, Gott sei Dank ist es ja so, dass viele Menschen gesund sterben, das heisst aus Altersschwäche, dass irgendwann einfach das Herz aufhört zu schlagen. Es kann die Leistung nicht mehr bringen, weil es einfach zu alt ist. Weil wir heute immer mehr Erkenntnisse haben, schiebt sich dieses Alter des Sterbens aber immer mehr hinaus. Vor allem sind es Erkenntnisse, die wir schon seit Jahrhunderten haben im heilerischen Bereich, die die Wissenschaft heute mehr und mehr auch entdeckt und bestätigt, und in der Richtung auch Forschungen unternimmt. So haben wir schon vor Hunderten von Jahren gesagt, dass die Zellen Enzymköpfe haben, die sich abnutzen und es dadurch zu Alterserscheinungen kommt. Heute ist man dabei, diese Enzymköpfe durch künstliche Enzyme ersetzen zu können, um so das Alter immer mehr hinauszuschieben. Also in Zukunft wird es sicherlich so sein, dass die Menschen noch viel, viel älter werden als heute.

Wenn ich einen Geburtsfehler habe oder mit einem Gebrechen oder einer Krankheit auf die Welt kommt, kann man das heilen oder ist das gegeben?

Ich muss sagen, ich nehme nichts als gegeben hin. Es lohnt sich immer zu versuchen, denjenigen zu heilen und auch Geburtsfehler würde ich immer versuchen zu heilen.

Und die Erbkrankheiten, die man schon in den Genen hat, ist das auch heilbar?

Aus meiner Sicht heraus ist das durchaus möglich, ja. Ich habe schon manche Menschen geheilt, die so einen Gendefekt hatten. Der Patient hat ja nichts zu verlieren. Es wird ja dadurch, dass wir versuchen ihn zu heilen, nicht schlechter werden. Er kann also nur gewinnen. Und daher lohnt sich für uns Heiler immer der Versuch, dem Patienten zu helfen.

Im Zusammenhang mit Krankheiten wird immer wieder über Impfungen gesprochen, was halten Sie von Impfungen? Gibt es da eine generelle Haltung oder ist es abhängig von der Impfart?

Es ist teilweise abhängig von der Impfart. Eine Tetanusimpfung oder Hepatitis kann sehr sinnvoll sein, alle anderen Impfungen sind eigentlich nicht empfehlenswert. Das zeigen schon die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation, wo man, wenn man von Statistiken etwas versteht, nachlesen kann, dass z.B. bei Epidemien die Menschen, die geimpft sind, tatsächlich als erstes sterben. Wenn man heutzutage mal mit einem ehrlichen Arzt spricht, wird er das bestätigen. Er wird sagen «Nein, besser nicht impfen». Ein anderes Beispiel: man hat statistische Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass 4,3 % der Menschen eine Nickelallergie haben. Wenn sie geimpft sind, steigt dieser Wert auf über 70 %. Das heisst, Impfen richtet mehr Schaden an, als es guttut. Insbesondere diese verrückte Impfung bei Babys, die ja diese Mehrfachimpfungen kriegen. Früher waren es 3 Impfungen, die man bekommen hat, heutzutage gibt es teilweise über 20 Impfungen, die man einem Baby gibt, das ist natürlich der absolute Wahnsinn. Da wird etwas gespritzt gegen etwas, was man nur durch Geschlechtsverkehr übertragen kann, und ich frage mich, was muss man ein Baby dagegen impfen, gegen eine Krankheit, die man nur durch Geschlechtsverkehr übertragen kann, das ist wirklich der absolute Wahnsinn. Impfen ist natürlich auch ein ganz grosses Geschäft.

Ganz speziell ist ja jetzt wieder die Masernimpfung im Gespräch, dass Masern sich wieder verbreiten, weil die Leute sich nicht mehr impfen lassen. Stimmt das Ihrer Meinung nach?

Dass die Masern wieder auftauchen, ist für mich etwas ganz Normales, ob man da gleich impfen muss, das bezweifele ich. Wenn ich also an meine Kindheit denke, ich habe auch Masern gehabt, da ging man durch und dann war es gut. Es passierte selten etwas, z.B. das ein Kind irgendwelche Folgen gehabt hätte oder sogar daran gestorben wäre. Ich denke, was man heute macht, ist sicherlich eine grosse Übertreibung, um auch diesen Markt wieder für die Pharmaindustrie zu erschliessen.


Thema Zeitpunkt einer Behandlung, z.B. der Mondkalender. Sollte man sich danach richten, ob man beispielsweise zum Zahnarzt geht? Ist der Zeitpunkt relevant für die Gesundwerdung? Und wenn ja, warum?

Es gibt natürlich einen Einfluss des Mondes auf unseren Körper, weil der Mond das Wasser beeinflusst und unser Körper am meisten aus Wasser besteht. Wenn ich z.B. zum Zahnarzt gehe und den Mondkalender berücksichtige, dann werde ich feststellen, dass die Behandlung für mich leichter ist, dass ich weniger Schmerzen empfinde. Da ist es schon sinnvoll, darauf zu achten und da mal hinzuschauen.

Gibt es auch Krankheiten, die Sie nicht heilen können? Wenn ja, warum?

Es gibt natürlich Krankheiten, die man nicht heilen kann, vor allem auch Krankheiten, die ich nicht heilen will. Wenn ein Patient zu mir kommt und der hat Blinddarm Schmerzen, dann werde ich auf keinen Fall den Patienten heilen wollen, sondern ich schicke ihn sofort zum nächsten Arzt, damit der Blinddarm nicht durchbricht und der Patient daran verstirbt. Das gleiche gilt auch bei Herzerkrankungen. Ich bin kein Heiler, der sagt, eine Bypass-Operation ist nicht notwendig. Das wäre eine Gefährdung des Patienten und das geht auf gar keinen Fall.

Gab es auch schon Menschen, die sich von Ihnen nicht helfen lassen wollten?

Ja, definitiv. Es hat Menschen gegeben, denen ich angeboten habe, ihnen zu helfen, weil ich zum Beispiel die Verwandten kannte. Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: Die Mutter eines Freundes hatte ein gesundheitliches Problem und ich habe ihr angeboten, sie zu heilen. Aber sie hat es strikt abgelehnt, was mein Freund überhaupt nicht verstanden hat. « Wenn Eckard sagt, er kann Dich heilen, dann kann er das», sagte er zu ihr. «Mach das doch». «Nein, Nein» sagte die Mutter «das möchte ich nicht». Man darf nicht vergessen, dass Menschen eine Krankheit manchmal auch benutzen, z.B. als Waffe, um jemand anderen zu bestrafen, also deinetwegen geht es mir schlecht, oder auch um Fürsorge zu erhalten, «Ach ich bin krank, Du musst Dich um mich kümmern.» Da wird es dann schwierig mit dem Heilen, weil man demjenigen das dann wegnimmt.

Was war Ihr bisher schwierigster Fall?

Ich habe viele schwierige Fälle gehabt in meinem Leben, viele schwierige Fälle. Es sind nicht die schwierigen Fälle, die mir Probleme bereitet haben in meinem Leben. Es gibt andere Fälle, die man im Gedächtnis behält, weil sie einfach tragisch sind. Ich kann ein Beispiel nennen: Ein Ehepaar kam mit ihrem 10jährigen Sohn zu mir, dieser Sohn hatte einen Gehirntumor, und ich habe dann gesagt, ich kann ihm helfen. Gleichzeitig war dieser Junge auch an einer Universitätsklinik in Behandlung, und die Ärztin dort hat gesagt, eine Chemotherapie sei notwendig. Die Eltern erzählten mir das und ich sagte: Auf keinen Fall, jeder Arzt weiss heute eigentlich, dass man bei einem Hirntumor keine Chemotherapie machen darf. Die Eltern sagten aber zu mir: Die Ärztin hat das aber gesagt. Ich sagte zu den Eltern: Passen Sie mal auf, ich sage es Ihnen so, wie ich es sehe: Macht ihr Sohn eine Chemotherapie, dann können sie ihm gleich einen Sarg kaufen. Das einzige was geht, ist eine Rückenmarktransplantation. Ich habe Verbindungen nach Amerika, ich kann Ihnen helfen, dass Ihr Sohn nach Amerika kommt, um das dort dann machen zu lassen. Die Eltern sagten, ja, wir überlegen uns das. Der Vater rief mich dann an und sagte, sie hötten nochmal mit der Ärztin gesprochen. Sie sagte: das ist Blödsinn! Was die Amerikaner können, das wird immer überschätzt! Wir können das viel besser, Rückenmarktransplantation !!! Kommt überhaupt nicht in Frage, es muss eine Chemotherapie sein. Ich sagte dem Vater: Ich sage es Ihnen nochmal. Machen Sie mit ihrem Sohn eine Chemotherapie, können Sie ihm gleich einen Sarg kaufen. Hören Sie auf mich, ich gebe Ihnen die Verbindung nach Amerika, sie können auch in Amerika den Kleinen vorstellen und hören, was die sagen. Die Antwort war: ja, wir überlegen uns das. Dann kam kurze Zeit später wieder ein Anruf, wir haben uns entschieden, wir lassen eine Chemotherapie machen. Ich sagte, dann tut es mir sehr leid für Ihren Sohn, ich habe es Ihnen ja gesagt, was passieren wird. Drei Tage später rief mich der Vater dann an. Meinem Sohn geht es schlecht, der liegt unter dem Sauerstoffzelt. Ich sagte, ich versuche zu helfen, so gut ich kann, aber, ich habe Ihnen gesagt, was die Folgen sind. Dann kam kurze Zeit später der Anruf, der Kleine ist gestorben. Ich hatte dann nochmals Kontakt zu den Eltern, und sie erzählten mir dann, dass die Ärztin die Chemotherapie gemacht hat, und als es dem Jungen schlecht ging hat sie gesagt, ja, also dann können wir noch eines machen, wir können jetzt noch eine Rückenmarktransplantation versuchen. Und der Vater antwortete ihr: ja, Sie haben uns aber davon abgeraten, dass es alles Blödsinn ist, es geht nur eine Chemotherapie. Die Ärztin sagte daraufhin» Ja, das war die erste Wahl, die Chemotherapie, das andere war die zweite Wahl» Da wusste der Vater, dass die Ärztin ihn einfach belogen hatte und er besser auf Herrn Strohm gehört hätte. Das ist halt das Schicksal, damit werden die Eltern leben müssen, dass sie die falsche Entscheidung getroffen haben.

Aber so etwas vergisst man natürlich nie, das bleibt immer im Gedächtnis hängen, weil es für einen Heiler ziemlich schlimm ist, wenn er sieht, dass jemand wirklich in sein Unglück läuft, insbesondere wenn es ein kleines Kind betrifft. Dann wird man auch schon mal ärgerlich.

Ich hatte im Osten ein zwölfjähriges Mädchen, das mir vorgestellt wurde, das eine Wirbelsäulenverkrümmung hatte. Ich bin bekannt dafür, dass ich auch Knochen richten und Beine verlängern kann. Ich habe mir die Kleine dann vornehmen wollen und merkte plötzlich, es geht überhaupt nichts. Ich habe die Mutter dann gefragt, was ist da am Rücken der Tochter gemacht worden, was ist da passiert? Die Mutter antwortete, die Ärzte haben eine neue Mischung aus Korallenzement gemacht und haben die ganze Wirbelsäule damit einzementiert. Das Ergebnis war, dass die Wirbelsäule nicht mehr richtig wachsen konnte, weil sie einzementiert war, und die Rippen sich langsam nach vorne bogen und gegen das Herz drückten, was dazu führt, das das Herz irgendwann eingedrückt wird und nicht mehr richtig arbeiten kann; man hätte dann die Rippen vorne brechen müssen, damit das Herz mehr Platz hätte, es war eine einzige Katastrophe, da war ich also ziemlich, ziemlich sauer auf die Ärzte, weil, selbst der dümmste Arzt hätte wissen müssen, dass das nicht funktioniert, und mir war klar, hier wurde einfach nur an der Kleinen herum experimentiert. Es ging nicht um das Wohl des Mädchens, was die Ärzte da im Auge hatten. Da bin ich ziemlich, ziemlich wütend gewesen.

Herr Strohm, Sie können oft bereits ahnen oder wissen, dass Menschen, die Sie kennen, etwas passiert ist, ohne dass Sie benachrichtigt wurden. Wie geht das?

Nun, da gibt es bei mir zwei Möglichkeiten: Entweder spricht der Schutzengel desjenigen mit mir und sagt es mir oder aber, wenn ich enger verbunden bin mit dem Menschen, dann bekomme ich einen Impuls, auf den ich dann reagiere, wo ich weiss, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Sie sind ja auch das Kirchenoberhaupt der Christlich Essenischen Kirche. Hat ihr Amt dort auch etwas mit Heilen zu tun?

Nein, überhaupt nicht. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen, das eine ist wirklich das Heilerische und das andere ist halt der Glaube an einen liebenden Vater und nicht an einen strafenden Gott, und vor allen Dingen, das wir eine einzige Menschheitsfamilie sind, und alle Menschen diesen liebenden Vater haben. Das ist der Glaube, den wir in der Kirche vertreten, und das andere ist das Heilen, von dem wir sagen, Gott gibt uns die Möglichkeit, schenkt uns die Energien, um anderen Menschen zu helfen, das heisst, wenn jemand heilt, dann ist es eigentlich Gott, der heilt und nicht wir. Aber das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Wie kann man einen Termin bei Eckard Strohm bekommen? Ist das für alle Menschen möglich und wenn ja, wo muss man sich hinwenden?

Das ist natürlich für alle Menschen möglich, das Problem ist einfach, das ich sehr viel auf Reisen bin, es gibt die RAI Vertretungen in den verschiedenen Ländern, am besten schaut man im Internet unter Reiki Association International auf den entsprechenden Landesseiten, ruft dort einfach an und versucht herauszufinden, wann ich da bin, um einen Termin mit mir zu machen. 

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Vollständiger Text des Interviews als PDF Datei

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Erster Teil des Interviews

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Zweiter Teil des Interviews

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Dritter Teil des Interviews

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